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Missionsbedarf in Belgien

Braucht es in Belgien noch Missionare?

Immer wieder begegnet mir bei Missionsvorstellungen der Satz:
Aber die sind doch schon Christen!?
Nun, ganz so einfach ist das leider nicht. Bei uns in Deutschland gibt es ja auch viele Menschen, die keine persönliche Beziehung zu Gott oder Jesus Christus haben – und das, obwohl wir im Land der Reformation leben! Es sind nicht alle Menschen Christen, nur weil es Kirchen in einem Land gibt – und das trifft auch auf Belgien zu.
Der Prozentsatz von römisch-katholischen Menschen und Atheisten variiert je nach Statistik. So gibt es zwischen 70–90% Katholiken sowie 10–25% Menschen, die nach eigener Aussage wirklich nichts mit Gott zu tun haben möchten. Als zweit stärkste Religion kommt der Islam.
Belgien ist eins der vielen europäischen Länder, in dem es weniger als 1% evangelikale Christen und noch viele Menschen ohne eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus gibt.
Um Belgien ist es geistlich gesehen also wesentlich schlechter bestellt als in vielen typischen Missionsländern, z.B. von Afrika, Nord– oder Südamerika.
Das liegt zum einen natürlich auch in der Kirchengeschichte Belgiens begründet. Belgien ist seit dem 15. Jhd. kulturell katholisch. Leider war es seitens der katholischen Kirche bis 1965 offiziell verboten, die Bibel zu lesen oder eine zu besitzen. So kann man vielleicht verstehen, dass eine große Unkenntnis über die Bibel besteht und erstmal Vertrauen vermittelt werden muss. Auch muss sich der Gedanke festigen, dass jeder, der dies möchte, die Bibel verstehen kann und sie nicht nur etwas für Theologen ist. Also haben christliche Buchläden durchaus ihre Berechtigung und sind notwendig, weil sie eben gerade auch zur Verbreitung der Bibel mit beitragen.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es schwieriger ist einem Menschen, der schon in irgendeiner Form vorgeprägt ist, etwas vom lebendigen Glauben zu erzählen (denn der denkt unter Umständen, dass er schon auf dem Weg in den Himmel ist), als einem Menschen, der bisher noch nichts von Gott gehört hat. Viele Menschen in Belgien kennen Gott und auch Jesus Christus vom Namen her. Aber haben sie auch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus, der von sich selbst sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Joh. 14,6)?

Belgien ist Missionsland!
Das haben schon einige Menschen erkannt. Zur Zeit gibt es über 300 Missionare von verschiedenen Missionsgesellschaften (BEM, Kontaktmission, DMG, Campus für Christus u.w.). Das klingt im ersten Moment natürlich erstmal toll. Wenn man allerdings diese 300 Missionare auf 10,5 Millionen Menschen verteilt, relativiert sich die Zahl schon wieder.

Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
Ja, Belgien braucht Missionare! Wieviele? So viele wie möglich!
Belgien braucht nach wie vor Menschen, die die geistliche Not in diesem Land erkennen, sie sich von Gott aufs Herz legen lassen und die auch bereit sind, selber als Missionare zu gehen oder andere an ihrer Stelle als Missionare zu senden und zu unterstützen.







 

 

 
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